Mentoring
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Wissen weitergeben, Qualität sichern
Die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte ist mir ein echtes Anliegen. Gemeinsam mit meinen Chef- und Oberarztkollegen bilden wir in der Eifelklinik Assistenzärztinnen und -ärzte im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie strukturiert aus. Dazu gehören feste Weiterbildungspläne, regelmäßige Supervision im Operationssaal und am Patientenbett, Fallkonferenzen sowie Nachbesprechungen, in denen wir Indikation, OP-Technik und Ergebnisse gemeinsam reflektieren. Unser Ziel ist, klinische Routine, präzises operatives Handwerk und wissenschaftliches Denken von Anfang an miteinander zu verbinden – damit aus Nachwuchsärztinnen und -ärzten sichere, verantwortungsvolle Operateure werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der roboterassistierten Gelenkchirurgie. Unsere Klinik ist Ausbildungszentrum für Roboterchirurgie. Als anerkannter Experte auf diesem Gebiet vermittle ich die Methode in Operationskursen, Hospitationen und Hands-on-Trainings direkt am System – von der präoperativen Planung über das intraoperative Balancing bis zur objektiven Ergebnisbeurteilung. Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland erhalten so einen praxisnahen Einblick in standardisierte, gleichzeitig hochindividuelle OP-Abläufe und lernen, wie Robotik als Werkzeug zur Qualitätssicherung sinnvoll eingesetzt wird.
Besonders freue ich mich über unser Austauschprogramm mit der Universitätsklinik Bozen. Auf ärztlicher Ebene ermöglichen wir wechselseitige Aufenthalte: Ärzte aus Bozen operieren und diskutieren mit uns in Simmerath, und umgekehrt begleiten wir Eingriffe und Fallkonferenzen vor Ort in Südtirol. Dieser Dialog auf Augenhöhe bringt neue Perspektiven in den Alltag – von organisatorischen Abläufen bis zu feinen technischen Details im OP – und führt dazu, dass beide Seiten unmittelbar voneinander profitieren.
Mentoring bedeutet für mich Verlässlichkeit und Präsenz: ansprechbar sein, Struktur geben, aber auch Freiräume lassen. Wer bei uns ausgebildet wird, soll nicht nur „OP-Schritte“ lernen, sondern verstehen, warum wir etwas so und nicht anders tun – immer mit dem Blick auf Patientensicherheit, messbare Ergebnisse und eine Medizin, die jeden Tag ein Stück besser wird.
„Mentoring bedeutet für mich Verlässlichkeit und Präsenz: ansprechbar sein, Struktur geben, aber auch Freiräume lassen.“
Dr. med. Andreas Bell